Müller, Marion, Berger, Roland & Hänze, Martin

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2013

Das Cross-Age Tutoring (CAT) hat ein hohes Potenzial Schülerinnen und Schüler im Unterricht zu aktivieren und so eine Steigerung fachlicher sowie überfachlicher Kompetenzen zu unterstützen. Dieses Potenzial soll für Tutoren aus Hauptschulen und Tutees aus Grundschulen nutzbar gemacht werden.
Ein wesentliches Problem bei der Unterstützung der Tutees ist, dass die Tutoren ihr Wissen häufig lediglich mitteilen („Knowledge Telling“), jedoch nicht ihre Tutees dabei „mitnehmen“ („Knowledge Building“), bspw. durch das Geben geeigneter Rückmeldungen. Diese Neigung zum „Knowledge Telling“ konnten Roscoe und Chi 2008 zeigen.
In einer ersten Studie wurde ein Basistraining entwickelt, um entsprechende Kompetenzen der Tutoren zu fördern, die „Knowledge Building“ bei den Tutees unterstützen sollen. Dieses Training wurde in einer zweiten Studie zu einem Video gestützten Training weiterentwickelt. Im Vortrag sollen die beiden Trainings vorgestellt und erste Ergebnisse aus den jeweiligen Studien u.a. zur Unterstützungsqualität und zu Motivation und Interesse der Tutoren gezeigt werden.

 

Referenz:
Müller, M., Berger, R. & Hänze, M. (2014). Entwicklung von Trainings zur Verbesserung der Unterstützung im Cross-Age Tutoring. In S. Bernholt (Hrsg.), Naturwissenschaftliche Bildung zwischen Science- und Fachunterricht. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in München 2013 (S. 282 - 284). Kiel: IPN.

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