Puhlmann, Manuela & Tiemann, Rüdiger

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2007

Die Fähigkeit des Problemlösens ist eine der Schlüsselkompetenzen, welche im naturwissenschaftlichen Unterricht erworben werden soll. Der Transfer vorhandenen Wissens und Könnens auf neue Situationen kann als Ausmaß einer erfolgreichen Problemlösekompetenz betrachtet werden. Aber gerade dieser Transfer gelingt in vielen Unterrichtssituationen nicht. Deshalb ist ein Anliegen dieses Projektes die Analyse von Unterrichtsvideos in Bezug auf Transfer- und Problemlösekompetenz. Die Ergebnisse, erhalten aus Videos von Chemieunterrichtsstunden in 10. Klassen in einer Vorstudie, und das eigens dafür konzipierte Kategoriensystem stellen dann die Grundlage für eine daran anschließende Hauptuntersuchung, die unter anderem der Frage nachgeht, wie Problemlösen im Chemieunterricht mit Einsatz von Lehrer- oder Schülerhilfen optimiert und Schülerinnen und Schüler zu besseren Ergebnissen im Problemlösen verholfen werden kann. \n

 

Referenz:
Puhlmann, M. & Tiemann, R. (2008). Indikatoren von Problemlösekompetenz im Chemieunterricht. In: D. Höttecke (Hrsg.), Kompetenzen, Kompetenzmodelle, Kompetenzentwicklung (S. 421-423). Münster: LIT-Verlag.