Buck, Peter, Grebe-Ellis, Johannes, Müller, Marc, Prechtl, Markus & Rehm, Markus

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2008

Erfahrungen auftun, verstehen und lernen kann jeder nur für sich selbst (Wagenschein) - dafür ist Subjektorientierung und nicht nur Schülerorientierung des Unterrichts eine Voraussetzung. Dies legt nahe, die naturwissenschaftlichen Verstehensprozesse vom "1st -person point of view" aus (Smith 2007) zu untersuchen. Dabei wendet sich Christa Rittersbacher der Rolle der bei der Kommunikation gesprochenen Sprache für das Verstehen von Schwimmen, Schweben und Sinken zu, während Hans-Joachim Fischer aus der nonverbalen Kommunikation, d.h. aus den Gesten, Bewegungen und Aktionen auf die Lern- und Verstehensprozesse in eben demselben Themengebiet schließt. Johannes Grebe-Ellis greift das Verstehen nochmals fundamentaler, indem er die Lernbedingungen als Lebensbedingungen untersucht. Aksel Hugo schließlich geht den Aufmerksamkeitsbewegungen beim genuinen Verstehen des Fallgesetzes nach. Indem er daraus Konsequenzen für die Kompetenz "naturwissenschaftliches Verstehen" zieht, schlägt er den Bogen zu Markus Rehms erstem Vortrag im Themenblock I.

 

Referenz:
Buck, P., Grebe-Ellis, J., Müller, M., Prechtl, M. & Rehm, M. (2009). Phänomenologische Naturwissenschaftsdidaktik III: Naturwissenschaft verstehen vom ›1st-person point of view‹ aus – Teil 2: Konsequenzen für die Unterrichtsbedingungen. In: D. Höttecke (Hrsg.), Chemie- und Physikdidaktik für die Lehramtsausbildung (S. 226-228). Münster: LIT-Verlag.