Bliersbach, Markus & Reiners, Christiane S.

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2016

Schülerinnen und Schüler charakterisieren die Chemie häufig als rein logisch-analytische Wissenschaft und assoziieren Kreativität eher mit künstlerischen Disziplinen oder Sprachen. Ein stärker durch Kreativität geprägter Chemieunterricht würde nicht nur ein adäquateres Bild der Chemie vermitteln, sondern könnte gleichzeitig auch mehr junge Menschen dazu motivieren, eine Ausbildung oder ein Studium im Chemiesektor anzustreben. Eine dafür notwendige Voraussetzung sind adäquate Vorstellungen der Lehrpersonen. In einem Forschungsprojekt an der Universität zu Köln wurde untersucht, wie angehende Chemielehrerinnen und -lehrer dabei unterstützt werden können, adäquate Vorstellungen über die Rolle von Kreativität in der Chemie zu entwickeln, um diese dann an ihre zukünftigen Schülerinnen und Schüler weitergeben zu können. Dafür wurden verschiedene Herangehensweisen entwickelt und im Rahmen chemiedidaktischer Seminare erprobt. Die Evaluation erfolgte mithilfe offener Fragebögen, Interviews und teilnehmender Beobachtung. Im Vortrag werden die Ergebnisse und deren Konsequenzen diskutiert.

 

Referenz:
Bliersbach, Markus & Reiners, Christiane S. (2017). Kreativität in der Chemie: Vorstellungen von Lehramtsstudierenden. In: C. Maurer (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Zürich 2016. (S. 210). Universität Regensburg

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